Dr. Martin Luther in der Philatelie
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Ernst-Ludwig-Schule


Das Schulgebäude ist 1905 nach Plänen von Karl Hofmann und Regierungsbaumeister Beer als altsprachliches Gymnasium der Stadt Worms errichtet worden, seit 1977 ist darin die Ernst-Ludwig-Schule (Grundschule) untergebracht.

Das Gebäude der heutigen Ernst-Ludwig-Schule beheimatete von 1905 bis 1977 das altsprachliche Gymnasium Worms (ab 1976: Rudi-Stephan-Gymnasium).

Lage: Barbarossaplatz 1, Worms, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Neues Gymasium Worms
Neues Gymasium Worms
Gymnasium___
Gymnasium___
Neues Gymnasium
Neues Gymnasium


Die Ernst-Ludwig-Schule in Worms ist heute eine Grundschule, die in einem denkmalgeschützten und architektonisch bedeutenden Gebäude untergebracht ist. Ursprünglich wurde das imposante Bauwerk jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als neues Gymnasium der Stadt errichtet und am 2. Dezember 1905 eingeweiht. In seiner Anfangszeit diente es als altsprachliches Gymnasium und prägte bereits damals das Stadtbild durch seine repräsentative Lage am Stadteingang nahe der Nibelungenbrücke.
Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude schwere Schäden, als 1940 eine Fliegerbombe das Dach traf. In der Folge wurde das Schulhaus von der Wehrmacht genutzt, bevor es nach Kriegsende kurzzeitig als Lazarett durch amerikanische Truppen diente. Trotz dieser wechselvollen Nutzung konnte der Schulbetrieb bereits im Oktober 1945 nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder aufgenommen werden.
Eine grundlegende Veränderung erfolgte 1977, als das Gymnasium – inzwischen unter dem Namen Rudi-Stephan-Gymnasium – in einen Neubau umzog. Das historische Gebäude wurde daraufhin zur Grundschule umgewidmet und trägt seither den Namen „Ernst-Ludwig-Schule“, benannt nach dem Großherzog Ernst Ludwig. Zwischen 2015 und 2019 wurde das Schulgebäude umfassend saniert, sodass die Schulgemeinschaft vorübergehend in Ausweichcontainer umziehen musste.
Architektonisch handelt es sich um einen eindrucksvollen Bau der Neorenaissance mit L-förmigem Grundriss und markantem Turm, entworfen von Karl Hofmann und Alexander Beer. Ergänzt wird das Ensemble durch ein Direktorenwohnhaus sowie ein Hausmeisterhaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Erweiterungsbau hinzugefügt, der unter anderem die zuvor separate Turnhalle mit dem Hauptgebäude verbindet. Aufgrund seiner exponierten Lage zählt die Schule zu den ersten Bauwerken, die Besucher beim Überqueren der Nibelungenbrücke wahrnehmen, und ist damit ein prägendes Element des Wormser Stadtbildes. Im Inneren erinnert zudem ein Kriegerdenkmal an zwei im Ersten Weltkrieg gefallene Lehrer sowie zwölf ehemalige Schüler.

 
 
 
 
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